Viele kostenlose Programme aus dem Internet haben teilweise so ihre kleinen Mankos, deshalb liebäugelt man mit einer kostenpflichtigen Textverarbeitung. Doch sind diese genauso gut, wie der Preis glaubhaft machen möchte? Denn teilweise bewegen wir uns hier in doch recht hohen Regionen. Einen kurzen Einblick in das Programm ReadIris haben wir euch schon ein Mal gegeben. Es geht mittlerweile in die 12. Version und verdient deshalb einen näheren Blick. Auch weil die Anwender unterschiedlich wählen können. Zwei Versionen sind für den betrieblichen Bedarf und eine für den heimischen. Wir befassen uns mit der Heimlösung. Diese steuert automatisch den Scanner an und soll die eingelesenen Texte automatisch erkennen. Negativaspekt, wenn man das überhaupt so sagen darf, ist gegenüber den Firmenvarianten, dass „nur“ 25 Sprachen erkennen kann, aber das sollte den meisten Anwendern ausreichen.

Die wenigsten User werden wohl 120 Sprachen bei der Erkennung benötigen. Interessanter dabei ist allerdings, dass die Konvertierung in Microsoft Word, Open Office Document und Adobe PDF. Wer keine Sonderwünsche hat, der sollte mit diesen drei Möglichkeiten auskommen. ReadIris 12 Home läuft unter Windows 2000/XP/Vista und auch 7. Die Erkennung an sich ist im Gegensatz zum Vorgänger deutlich verbessert worden. Allerdings kommt man um nachträgliche Bearbeitung nicht herum, was aber durch die direkte Ausgabe in .doc und .odt sich als unproblematisch erweist. Allgemein ist die Bedienung der Software sehr übersichtlich und die Handhabung recht simpel. Doch trotz der Einfachheit, der leichten Handhabung und der Verbesserung der Texterkennung bekommt das ReadIris 12 Home von uns keine Topnoten.
Was am meisten stört, ist einfach der Preis von knapp 50 Euro, den der Entwickler verlangt, wenn man bedenkt, dass man gleichwertige Produkte auch als Download bekommt. Wer nach kostenpflichtigen Lösungen sucht, der sollte mehr bekommen. Wer ein sehr gutes Programm haben möchte, der greift eher zum Nuance OmniPage, welches allerdings auch etwa doppelt so teuer ist.









Mit einer entsprechenden OCR-Software-