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Was ist OCR?

OCR wird als Texterkennung oder als auch Optische Zeichenerkennung (Abkürzung OCR von englisch Optical Character Recognition, selten auch: OZE) bezeichnet und beschreibt die automatische Texterkennung in Bildern.

Anwendungen von OCR!

Mit einer entsprechenden OCR-Software-Anwendung können Textinformationen aus Bilddateien gewonnen werden. Die erhaltenen Daten lassen sich anschliessend mit Hilfe einer Textverarbeitungssoftware editieren oder elektronisch durchsuchen.

OCR Software

Für OCR-Software gibt es ein breites Angebot an  kommerziellen und Open Source-Lösungen, die sich auf den unterschiedlichsten Plattformen (Linux, MAC, Windows) nutzen lassen.

Freitag, den 29. Oktober 2010 um 10:50 Uhr

Das lesende Auge: ReadIris 12 Home

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Wer sich ein Mal auf dem Markt der Texterkennung umgeschaut hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass es diverse Tools gibt, die zum Downloaden oder auch Kaufen sind. Doch welches ist das Beste? Wer den Downloads nicht traut und eher auf dem Weg zum kommerziellen Produkt ist, der sollte sich aber gründlich informieren. Wir beleuchten deshalb heute das ReadIris 12 Tool.

 

Viele kostenlose Programme aus dem Internet haben teilweise so ihre kleinen Mankos, deshalb liebäugelt man mit einer kostenpflichtigen Textverarbeitung. Doch sind diese genauso gut, wie der Preis glaubhaft machen möchte? Denn teilweise bewegen wir uns hier in doch recht hohen Regionen. Einen kurzen Einblick in das Programm ReadIris haben wir euch schon ein Mal gegeben. Es geht mittlerweile in die 12. Version und verdient deshalb einen näheren Blick. Auch weil die Anwender unterschiedlich wählen können. Zwei Versionen sind für den betrieblichen Bedarf und eine für den heimischen. Wir befassen uns mit der Heimlösung. Diese steuert automatisch den Scanner an und soll die eingelesenen Texte automatisch erkennen. Negativaspekt, wenn man das überhaupt so sagen darf, ist gegenüber den Firmenvarianten, dass „nur“ 25 Sprachen erkennen kann, aber das sollte den meisten Anwendern ausreichen.

Die wenigsten User werden wohl 120 Sprachen bei der Erkennung benötigen. Interessanter dabei ist allerdings, dass die Konvertierung in Microsoft Word, Open Office Document und Adobe PDF. Wer keine Sonderwünsche hat, der sollte mit diesen drei Möglichkeiten auskommen. ReadIris 12 Home läuft unter Windows 2000/XP/Vista und auch 7. Die Erkennung an sich ist im Gegensatz zum Vorgänger deutlich verbessert worden. Allerdings kommt man um nachträgliche Bearbeitung nicht herum, was aber durch die direkte Ausgabe in .doc und .odt sich als unproblematisch erweist. Allgemein ist die Bedienung der Software sehr übersichtlich und die Handhabung recht simpel. Doch trotz der Einfachheit, der leichten Handhabung und der Verbesserung der Texterkennung bekommt das ReadIris 12 Home von uns keine Topnoten.

Was am meisten stört, ist einfach der Preis von knapp 50 Euro, den der Entwickler verlangt, wenn man bedenkt, dass man gleichwertige Produkte auch als Download bekommt. Wer nach kostenpflichtigen Lösungen sucht, der sollte mehr bekommen. Wer ein sehr gutes Programm haben möchte, der greift eher zum Nuance OmniPage, welches allerdings auch etwa doppelt so teuer ist.

Last modified on Montag, den 01. November 2010 um 20:06 Uhr

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