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Was ist OCR?

OCR wird als Texterkennung oder als auch Optische Zeichenerkennung (Abkürzung OCR von englisch Optical Character Recognition, selten auch: OZE) bezeichnet und beschreibt die automatische Texterkennung in Bildern.

Anwendungen von OCR!

Mit einer entsprechenden OCR-Software-Anwendung können Textinformationen aus Bilddateien gewonnen werden. Die erhaltenen Daten lassen sich anschliessend mit Hilfe einer Textverarbeitungssoftware editieren oder elektronisch durchsuchen.

OCR Software

Für OCR-Software gibt es ein breites Angebot an  kommerziellen und Open Source-Lösungen, die sich auf den unterschiedlichsten Plattformen (Linux, MAC, Windows) nutzen lassen.

Donnerstag, den 21. Oktober 2010 um 12:15 Uhr

FreeOCR – eine weitere kostenlose Software

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FreeOCR ist nicht die neueste Software (ungefähr 2008) in Sachen Texterkennung auf dem Markt, aber bis dato haben wir noch nicht über diese Möglichkeit des Scannens berichtet und wollen dies nun nachholen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine kostenfreie Variante der Texterkennung, was im Gegensatz zu den kommerziellen Lösungen den Geldbeutel schont.

 

Aber meist haben die Programme, die nicht kommerziell sind, auch ihre Tücken. Kommen wir aber vorab zu den Vorteilen. Neben dem Gratisdownload gibt es da auch noch andere. Es handelt sich hier nicht um eine Demoversion, die anschließend nach einer Testphase erworben werden muss. Auch sind alle Funktionen voll abrufbar und nicht eingeschränkt. Wer noch über Win 2000, XP oder Vista verfügt und zufällig nach einer geeigneten Lösung sucht, könnte hier vielleicht fündig werden. Was natürlich gebraucht wird, ist ein Scanner. Allerdings ist FreeOCR nicht Barcode Scanner tauglich.

 

Was FreeOCR von anderen Texterkennungsprogrammen nicht unterscheidet, dass beim Einscannen Bilder und Texte als Bilder erkannt werden. Aber darauf folgt ein wichtiger Vorteil: Mit zwei-drei Klicks lassen sich diese Bilder in Texte umwandeln. Somit werden sie auch als Schriftzeichen wiedergegeben und können ohne großen Aufwand in beispielsweise Microsoft Word eingefügt werden und bearbeitet werden. Und das wie gesagt kostenlos. Damit die Erkennung es leichter hat, wäre es von Vorteil, wenn man beim Scannen mindestens 200dpi verwendet.

 

Aber wie oben schon erwähnt, haben meistens Tools als Gratisdownload einen kleinen Haken. Wer der englischen Computersprache mächtig ist, der hat keine Probleme. Es gibt allerdings auch ein deutsches Sprachpaket, welches den Reiter „Help“ allerdings in Englisch belässt. Da das Tool in Englisch gehalten ist, ist es auch auf englischsprachige Texte eingespielt. Diese werden hervorragend in Computerschrift umgewandelt. Im Großen und Ganzen hat FreeOCR aber auch keine Probleme mit deutschen Texten, jedoch muss man anschließend mit zum Beispiel Open Office etwas nachhelfen und das Feintuning selber gestalten. Man muss aber zur Bearbeitung nicht zwingend seine eigenen Bilder einscannen. Es gehen natürlich auch „Fremde“. Als Grundvoraussetzung der Nutzung ist jedoch Microsoft .Net Framework 2.0 unumgänglich.

Last modified on Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 11:19 Uhr

1 Comment

  • Comment Link CWM Montag, den 12. März 2012 um 08:15 Uhr posted by CWM

    Wenn man die Dateien für die Erkennung für deutsche Texte installiert hat, tut sich gar nichts. Das Problem ist, dass Sie wahrscheinlich die Version für Fraktur installiert haben (deu f). Das entsprechende Paket für deu ist in V 3.0 auch nicht vorhanden. Schmeißen Sie ggf. die Dateien für "deu f" wieder raus, und installieren Sie das Sprachpaket für V 2.0 oder höher (http://code.google.com/p/tesseract-ocr/downloads/detail?name=tesseract-2.00.deu.tar.gz&can=2&q=).

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