Besonders, wenn es schnell gehen soll, ist die QWERTZ-Eingabe etwas langatmig. Das Antippen und Absetzen der Finger oder des Stifts bei jedem einzelnen Buchstaben ist nicht unbedingt praktisch. Deshalb wurde die Texterkennungssoftware Swype entwickelt. Zu verantworten hat das der Mann, der schon mit der automatischen Texterkennung T9 das SMS-Schreiben revolutionierte: Cliff Kushler. Nun hat er sich die Touchscreenoberfläche geschnappt, die bei den heutigen Smartphones gang und gäbe ist.
Wobei angemerkt werden muss, dass Swype bei Weitem nicht der erste Hersteller ist, der diese Software praktikabel gemacht hat. Vor ihm waren schon ShapeWriter und SlideIT in der Entwicklung tätig. Nachteilig bei beiden war nur, dass beide Geld dafür verlangt haben und weniger Werbung um diese Technik veranstalteten. Die Swype Inc. lässt die Software aber in die Smartphones integrieren und somit muss nichts extra gekauft werden. Deshalb ist Swype Inc. die Erste, die das Thema Slide-Tastaturen salonfähig gemacht.

Die Produzenten gehen aber noch einen Schritt weiter und wollen nicht nur für zukünftige Smartphones Swype-Technologie versprechen, sondern sind ebenso an einer Abwärtskompatibilität interessiert. So können User, die ein Smartphone haben und mit dem „normalen“ Eintippen nicht zufrieden sind, auf Swype umkonfigurieren. Über den Speicherplatz dieser Anwendung braucht man sich keine Gedanken machen. Das Programm braucht angeblich nur etwas über einem halben Megabyte Platz. Dürfte jeder auf seinem Gerät noch frei haben.
Betriebssystemtechnisch ist es mit Symbian, Windows Mobile und Android kompatibel, was ein breites Spektrum an Smartphones abdeckt. Eines der Vorzeigemodelle ist wohl zurzeit das Samsung Galaxy S i9000 des südkoreanischen Herstellers Samsung. Wer fix ist und sich blind auf einer QWERTZ-Tastatur auskennt, der soll bis zu 50 Wörtern in der Minute schaffen, das verspricht auf jeden Fall der Guiness Weltrekord. Gutes Gelingen beim Knacken.









Mit einer entsprechenden OCR-Software-